Nachbau

Der beste Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein. (Ralph Waldo Emerson)

Unbestritten hat jeder Landwirt das Recht, über das in seinem Betrieb erzeugte Erntegut zu verfügen, es auch auf von ihm bewirtschafteten Feldern auszusäen. Bei geschützten Sorten ist das Recht des Sortenschutzinhabers zu beachten, hierfür eine Lizenzgebühr zu verlangen - die sogenannte Nachbaulizenz. Zur Durchsetzung dieses Rechts bedienen sich die Sortenschutzinhaber in der Regel einer juristischen Person.

Ich möchte ein guter Partner und Freund der Landwirte sein. Mit meinem anderen Saat-Konzept biete ich Sorten an, die ich anhand der amtlichen Ergebnisse in Polen nach strengen Kriterien ausgewählt habe und von deren Vorzügen ich überzeugt bin. Dabei folge ich dem Grundsatz: Ehrlich währt am längsten!

So, wie ich die Landwirte bitte, meinen Aussagen zu vertrauen, will mein Partner - die HR Strzelce - meinen Kunden ihr Vertrauen schenken: Bitte melden Sie die im Nachbau ausgesäten Mengen unaufgefordert direkt an mich: Ehrlich!

Das Verfahren ist ganz einfach: Sie melden mir per Telefon, E-Mail oder Postkarte die Nachbaumengen für die Strzelce-Sorten, für die ich Ihnen dann die Nachbaulizenzgebühren berechne. Hierzu bin ich vom Sortenschutzinhaber, der Saatzucht Strzelce in Polen, ausdrücklich bevollmöchtigt.

Die Ehrlichkeit soll belohnt werden: Auf die Nachbaulizenzgebühren (z.Zt. 6,50 €/dt bei Weizen, Hafer und Triticale - das sind 50 % der Z-Lizenzgebühr) erhalten Sie einen

> Nachlaß von 20 %

Dieses Angebot ist kein Verzicht der HR Strzelce auf ihre Rechte. Es ist ein freundschaftliches Angebot, denn wir wollen, daß Landwirte dauerhaft unsere Freunde werden nach dem Motto:

Noch ein Wort zum Nachbau allgemein: Wer alle Kosten für das Nachbausaatgut

> Kosten und Mühe für die Bereinigung der Bestände
+ Verkaufspreis des verwendeten Ernteguts
+ Reinigungskosten (einschl. evtl. Kosten für Hin- und Rücktransport zum und vom Aufbereiter)
+ Schwund und Minderwert der Abfälle
+ Kosten für die Untersuchung des gereinigten Produkts
+ Beizkosten
+ Nachbaulizenz

richtig berechnet, kommt schnell zu dem Schluß, daß er bestenfalls 1 - 3 % billiger davonkommt im Vergleich zu zertifiziertem Saatgut. Ob sich das rechnet? Mal ehrlich ?

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Ein Urteil und seine Folgen

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